Ablauf der Streifentätigkeit

Der Streifendienst wird in der Saison von April bis Ende Oktober von unseren ehrenamtlichen Einsatzkräften geleistet. Die Koordination der Dienstzeiten erfolgt dabei eigenverantwortlich durch die Mitglieder über den HiOrg Server.

Vorbereitung und Ausrüstung

Vor Dienstbeginn rüsten sich die Helfer im Bereitschafts- und Katastrophenschutzzentrum (BeKaZe) aus. Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist auf die Anforderungen des Streifendienstes abgestimmt und umfasst:

  • Schutzhelm und Motorradschutzanzug
  • Motorradhandschuhe
  • Zertifiziertes Schutzschuhwerk

Detaillierte Informationen hierzu finden Sie im Bereich Technik und Ausstattung.

Herstellen der Einsatzbereitschaft

Nach der Überprüfung des Einsatzmotorrads wird das Fahrzeug mit der notwendigen Kommunikationstechnik bestückt. Dazu gehören ein Diensthandy, ein digitaler Meldeempfänger (DME) sowie ein Handfunkgerät (HRT).

Mit der Anmeldung bei der Integrierten Leitstelle (ILS) wechselt das Fahrzeug in den Status 1 (einsatzbereit über Funk). Ab diesem Zeitpunkt steht das Motorrad der Leitstelle für folgende Aufgaben zur Verfügung:

  • Übernahme von anfallenden Notfalleinsätzen
  • Blaulichttransporte (Notfallblut, etc.)
  • Gebietsabsicherungen

Durchführung der Streife

Die Wahl der Streifenroute liegt im Ermessen der Einsatzkraft, sofern keine spezifischen Vorgaben durch die Leitstelle vorliegen. Die ILS behält gegenüber dem Fahrzeug jederzeit die volle Weisungsbefugnis und kann das Motorrad priorisiert zu Einsätzen disponieren.

Dienstabschluss

Nach Beendigung der Streifenfahrt erfolgt die Nachbereitung am Standort. Diese umfasst:

  • Fahrzeugaufbereitung: Betankung und gründliche Reinigung des Motorrads.
  • Dokumentation: Erfassung der geleisteten Stunden sowie die Führung des Fahrtenbuchs und der Einsatzberichte.