Ausbildung damals

Die Ausbildung der Motorradstreife basierte bereits in ihren Gründungsjahren auf hohen Anforderungen. In gezielten Seminaren wurden die Einsatzkräfte auf die besonderen Herausforderungen vorbereitet, die der Streifendienst auf dem Motorrad und die Arbeit im Hochgeschwindigkeitsbereich der Autobahnen mit sich brachten.

Schwerpunkte der damaligen Ausbildung

Die Qualifizierung umfasste eine Kombination aus fahrtechnischen, medizinischen und psychologischen Fachbereichen:

  • Fahrersicherheit und Technik: Ein wesentlicher Bestandteil war die fahrerische Schulung, die durch erfahrene Testfahrer der Firma BMW durchgeführt wurde. Ziel war die sichere Beherrschung des Krades in allen Einsatzlagen.
  • Einsatztaktik Autobahn: Besonderes Augenmerk lag auf dem korrekten Verhalten im Einsatz auf Autobahnen und Schnellstraßen, um sowohl die eigene Sicherheit als auch die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
  • Erweiterte medizinische Kompetenz: Lange vor der Einführung heutiger Berufsbilder wie dem Notfallsanitäter wurden Kräften der Motorradstreifen  bereits erweiterte Kenntnisse in lebensrettenden Sofortmaßnahmen und der Medikamentenlehre vermittelt.
  • Psychologie und Kommunikation: Schulungen in Gesprächsführung und psychologische Grundlagen um Betroffene kompetent zu betreuen.

Diese umfassende Ausbildung stellte sicher, dass die Motorradstreife schon früh als hochqualifizierte Einheit wahrgenommen wurde. Die damals gelegten Standards in der Ausbildung bilden bis heute das Fundament für das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird.