Die Geburtsstunde der Motorradstreife war geprägt von einem hohen Maß an Erfahrung und ehrenamtlichem Engagement. Die personellen Anforderungen waren bereits in der Anfangsphase sehr streng gefasst, um den besonderen Gefahren des Dienstes auf der Autobahn gerecht zu werden.
Um als Fahrer für die Motorradstreife zugelassen zu werden, mussten die Helfer – die damals ausschließlich aus den Reihen der männlich besetzten Sanitätskolonnen stammten – ein beeindruckendes Profil vorweisen:
Alle Mitglieder der Motorradstreife leisteten ihren Dienst rein ehrenamtlich neben ihren regulären Verpflichtungen. Wie groß die Bereitschaft zur Unterstützung bereits kurz nach der Gründung war, zeigt eine beeindruckende Zahl aus der Statistik:
Im Jahr 1988 befanden sich insgesamt 94 Einsatzkräfte im aktiven Dienst der Motorradstreife.
Diese hohe personelle Stärke unterstreicht die Bedeutung, die der Dienst bereits Ende der 80er-Jahre für die Sicherheit in der Region und innerhalb des BRK eingenommen hatte.