Personal der Motorradstreife

Die Einsatzkräfte der Gründungsjahre

Die Geburtsstunde der Motorradstreife war geprägt von einem hohen Maß an Erfahrung und ehrenamtlichem Engagement. Die personellen Anforderungen waren bereits in der Anfangsphase sehr streng gefasst, um den besonderen Gefahren des Dienstes auf der Autobahn gerecht zu werden.

Strenge Auswahlkriterien

Um als Fahrer für die Motorradstreife zugelassen zu werden, mussten die Helfer – die damals ausschließlich aus den Reihen der männlich besetzten Sanitätskolonnen stammten – ein beeindruckendes Profil vorweisen:

  • Langjährige Fahrpraxis: Voraussetzung war der Nachweis umfassender Erfahrung im Umgang mit schweren Motorrädern.
  • Medizinische Expertise: Die Bewerber mussten bereits über eine langjährige Praxis im Rettungsdienst verfügen, um in Notfallsituationen sofort sicher agieren zu können.
  • Lebenserfahrung: Ein markantes Merkmal war das festgelegte Mindestalter von 30 Jahren, wodurch eine hohe psychische Belastbarkeit und Besonnenheit im Einsatz sichergestellt werden sollte.

Ein starkes Team im Ehrenamt

Alle Mitglieder der Motorradstreife leisteten ihren Dienst rein ehrenamtlich neben ihren regulären Verpflichtungen. Wie groß die Bereitschaft zur Unterstützung bereits kurz nach der Gründung war, zeigt eine beeindruckende Zahl aus der Statistik:

Im Jahr 1988 befanden sich insgesamt 94 Einsatzkräfte im aktiven Dienst der Motorradstreife.

Diese hohe personelle Stärke unterstreicht die Bedeutung, die der Dienst bereits Ende der 80er-Jahre für die Sicherheit in der Region und innerhalb des BRK eingenommen hatte.